Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln Toter Biber in Kassel: Rätsel um Schussverletzungen gelöst

Ein mit vermeintlichen Schusswunden gefundener Biber hat zuletzt in Kassel für Aufregung gesorgt. Polizei und Staatsanwaltschaft schalteten sich ein, der Biber kam in die Gerichtsmedizin. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Ein Biber, der am Rand eines Baches sitzt und trinkt. Um ihn herum sind Äste zu sehen.
Der Biber aus Kassel wurde nicht erschossen (Symbolbild). Bild © picture alliance / imageBROKER | Marcus Siebert
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Wurde der Biber erschossen oder gequält? Mitte April hatte ein Spaziergänger in Kassel das Tier in der Nähe einer Brücke zur Fulda-Aue gefunden und die Polizei gerufen. Da es Wunden hatte, die auf Schussverletzungen schließen ließen, nahmen die Beamten Ermittlungen auf.

Gerichtsmediziner erstellen Gutachten

Das Veterinäramt Kassel schickte den Kadaver in die Gießener Gerichtsmedizin. Dort wurde er untersucht. Jetzt liegt das Gutachten laut Polizei vor. Das Ergebnis: Es hat definitiv niemand auf den Biber geschossen.

Vielmehr litt das Tier offenbar an einer Vorerkrankung. Die Verletzungen hat er sich wohl selbst zugefügt - so die Einschätzung der Mediziner.

Fall beschäftigt Staatsanwaltschaft

Weil es den Verdacht einer Straftat gegeben hat, liegt der Fall laut einem Polizeisprecher bei der Staatsanwaltschaft Kassel. Hier wird nun entschieden, ob weiter ermittelt - oder ob die Akte "Biber" geschlossen wird.

Redaktion: Stefanie Küster

Sendung: hr4,

Quelle: hessenschau.de

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