Verletzte bei Kirchheim Busunfall auf A7: Fahrer aus Fenster geschleudert
Bei einem Unfall zwischen einem Bus und einem Lkw auf der A7 nahe Kirchheim wurden zwei Menschen verletzt. Der Busfahrer wurde aus dem Fenster geschleudert. Der Bus war vor allem mit Schülern besetzt.

Der Unfall ereignete sich am frühen Dienstagmorgen auf der A7 an der Anschlussstelle Kirchheim (Hersfeld-Rotenburg).
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr der 37 Jahre alte Fahrer eines Busses gegen 7 Uhr in Fahrtrichtung Nord auf die Autobahn auf. Auf dem Einfädelungsstreifen stieß er mit dem Sattelzug eines 52 Jahre alten Fahrers zusammen. Dieser fuhr vom Hattenbacher Dreieck kommend Richtung Bad Hersfeld.
14 Fahrgäste an Bord
"Der Bus wurde in der Folge des Anstoßes nach rechts auf einen dortigen Parkplatz abgewiesen. Dort kollidierte er zunächst mit dem Auflieger eines geparkten Sattelzuges und einem weiteren Fahrzeuggespann, bevor er im Grünstreifen zum Stehen kam", teilte die Polizei mit.
Busfahrer und Schülerin verletzt
Demnach war der Bus mit 14 Fahrgästen besetzt. Die meisten von ihnen waren Schülerinnen und Schüler. Eine 13 Jahre alte Schülerin erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen.
Ein Feuerwehrsprecher vor Ort sagte, der Fahrer des Busses sei bei dem Zusammenstoß aus dem Fenster geschleudert worden. Er wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die Rettungskräfte richteten in Kirchheim ein Betreuungszentrum ein, in dem die Fahrgäste versorgt wurden.
Schaden von 150.000 Euro
Zur Rekonstruktion des Unfalls wurde ein Gutachter eingeschaltet. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 150.000 Euro.
Nach dem Unfall war die Auf- und Abfahrt der A7 in Kirchheim gesperrt. Am Vormittag konnte die Unfallstelle wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Anm. d. Red.: Die Polizei sprach in einer ersten Meldung von einem Schulbus. Diese Information hat sie inzwischen korrigiert.